PURE ONE

Der Stadtteil Oberneuland liegt im Nord-Osten Bremens. Ein Stadtteil der größtenteils für seine schönen Wohngegenden und Grünanlagen bekannt ist. Vor ca. 10 Jahren wurde in Oberneuland ein neues Bürogebiet erschlossen, der Büropark Oberland. Ein Gebiet, das zum einen für eine Parkähnliche Atmosphäre und zum anderen für eine gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung geschätzt wird. Entgegen großer Büro- und Geberbebauten steht Kleinteiligkeit und Individualität im Vordergrund.

Hier entstand das Bürohaus PURE ONE. Ein dreigeschossiges Gebäude, welches drei Büroeinheiten beherbergt. Es war ein besonders Anliegen das Büro nach unseren Vorstellungen und nutzungsspezifischen Anforderungen zu formen. Unser Architekturbüro hat hier heute unseren Hauptsitz.

Das Grundstück wies für die Nutzungsanforderungen eine optimale Nord-Süd-Ausrichtung aus, dies konnte entwurflich optimal einbezogen werden.

Die Gebäudekomposition basiert auf einem zweiteilig gegliederten Baukörper, in welchem die Büronutzung untergebracht ist. Das lichtdurchflutete Treppenhaus trennt die Büroräume im vorderen Teil von dem Funktionsbereich im hinteren Teil des Gebäudes. Dieser Baukörper setzt sich aufgrund der Funktionstrennung mit rohbelassenem Beton ab. Im zweiten Obergeschoss legt sich ein Riegel über diesen Funktionsbereich, von welchem die Dachterrasse begangen werden kann.

Das Gebäude öffnet sich mit großen Atelierfenstern nach Norden, um ein gleichmäßiges, störungsfreies Licht in den Räumlichkeiten zu Gewährleisten. Auf den Ost und Westseiten gliedert sich die Fassade mit langen Fensterbändern über alle drei Geschosse. Das Zusammenspiel zwischen großen Fensterelementen zur Straßenseite und seitlichen Fensterbändern gewährleistet eine offene und einladende Wirkung, bei gleichzeitiger Privatsphäre in den Räumlichkeiten.

Das Gebäude ist ein reiner Betonbau. Es wurde aus Sandwich-Halbfertigbauteilen errichtet. Grafisch wird das Gebäude von den daraus entstehenden Fugen zwischen den großformatigen Betonplatten geprägt. So entsteht eine klar gegliederte und reduzierte Fassadenaufteilung. Dem Planer war es wichtig die Art der Betonkonstruktion in seiner technischen Wirkung für den Betrachter ablesbar darzustellen.

Der Beton wurde teilweise mit einer Lasur bearbeitet, so wird dieser aufgehellt, behält allerdings seine natürliche Struktur. Der hintere Funktionsteil des Gebäudes ist roh belassen. Tragende Wände und Decken im Inneren bestehen ebenfalls aus roh belassenem Sichtbeton.

Die Fensterrahmen und Türverkleidungen bestehen aus Aluminium in einem zurückhaltenden Bronzeton. Auch die Raffstores sind in diesem Ton gehalten und bilden einen zurücknehmenden und eleganten Kontrast zu dem Beton.

Diese Materialkomposition aus Beton und Aluminium verleiht dem Gebäude Eleganz und Anmut, bei einer farblichen Zurückhaltung.

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